Matthias Brodowy, geboren 1972 in Braunschweig, steht seit 1989 auf der Kabarettbühne, zuerst im Ensemble, seit 1997 als Solist.

Nach seinem Zivildienst nimmt Brodowy sein Studium auf. Geschichte und Germanistik für das Höhere Lehramt, zwei Jahre später kommt als neues Hauptfach die katholische Theologie dazu. Auch wenn er durchaus gerne Beamter auf Lebenszeit geworden wäre, kann er nicht gegen seine Berufung an. Er entscheidet sich, das Hobby zum Beruf zu machen und wird Kabarettist.

…UND DANN KAM DAS „SCHWARZE SCHAF“

Im März 1999 erhielt Brodowy von Hanns Dieter Hüsch den Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“(s. auch www.dasschwarzeschaf.com). Hüsch war damals Juryvorsitzender und Schirmherr des Wettbewerbes. Direkt danach ging Brodowy auf seine erste Deutschlandtournee. Im Jahr 2000 folgte als weitere Auszeichnung der „Prix Pantheon“.
Im Dezember 2000 war Brodowy der einzige Bühnengast bei Hanns Dieter Hüschs Abschied von der Tourneebühne im Adolfinum in Moers.

Neben allen Bühnenaktivitäten arbeitet Brodowy regelmäßig für Radio und Fernsehen. Für seine Kurzcomedy „Kochen mit Wok“ wurde er mit dem „radio-ffn-comedy-award“ ausgezeichnet.

Eine seiner großen Leidenschaften ist das Varietè. Als Conferéncier geleitet er unter anderem im Hamburger Hansatheater und im GOP Hannover das Publikum durch die Abende.
Bis 2012 entstanden sieben Soloprogramme, zurzeit ist er mit „Offenbarung – Das siebte Programm“ auf Tournee.
Parallel dazu spielt er mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik (Werner Momsen) „Die große Bert Engel Show“, die es auch in einer plattdeutschen Variante zu sehen gibt.
Seine musikalische Ader lebt Brodowy mit dem musikalisch-literarischen Programm „Matthias Brodowy – In Begleitung“ aus. Zusammen mit Carsten Hormes (Bass) und Wolfgang Stute (Gitarre/Cajon) ist er mit diesem Kabarett-Konzert unterwegs.
Im April 2013 feierte sein achtes Soloprogramm „Kopfsalat – Chaoskabarett“ Premiere.

 

Matthias Brodowy